Ein Belastungs-EKG kann Aufschluss über Durchblutungsstörungen des Herzens und die körperliche Belastbarkeit geben.

 

Belastungs-EKG

Ein Belastungs-EKG wird zur Untersuchung der körperlichen Belastbarkeit und insbesondere zur Erkennung von Durchblutungsstörungen des Herzens (koronare Herzerkrankung) durchgeführt. Bei einem Belastungs-EKG fährt der Patient auf einem Fahrradergometer, während kontinuierlich ein EKG aufgezeichnet und der Blutdruck gemessen wird. Die Belastungsstufen werden alle 2 Minuten erhöht, bis eine bestimmte Pulsfrequenz erreicht wird beziehungsweise der Patient erschöpft ist.

Die Aussagekraft eines Belastungs-EKGs ist jedoch dadurch eingeschränkt, dass ca. 1/3 der Patienten mit unauffälligem Belastungs-EKG Durchblutungsstörungen der Herzkranzgefäße haben und ca. 1/3 der Patienten mit auffälligem Belastungs-EKG keine Durchblutungsstörungen haben. Insofern müssen häufig in Abhängigkeit der Beschwerden und der Risikofaktoren zusätzliche Untersuchungen wie z. B. eine Stress-Echokardiographie oder eine Herzkatheteruntersuchung durchgeführt werden, um Durchblutungsstörungen des Herzens nachzuweisen oder auszuschließen. Weiterhin wird die Aussagekraft eines Belastungs-EKGs oft dadurch eingeschränkt, dass aufgrund von Beschwerden des Bewegungsapparats oder von Trainingsmangel eine ausreichende Pulsfrequenz nicht erreicht werden kann.

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KARDIOLOGISCHE PRAXIS

Dr. med. Sven Tauchert
Prof. Dr. med. Ascan Warnholtz

Fachärzte für Innere Medizin
Kardiologie

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64347 Griesheim